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Chronische Hepatitis B

Pflegepersonal gehört auch zu den Risikogruppen
Bei der chronischen Hepatitis B treten in den meisten Fällen keine Symptome auf und der Verlauf bleibt unbemerkt. Manchmal kann es aber zu Müdigkeit, Druck- und Völlegefühl im Oberbauch, veränderter Färbung von Stuhl und Urin und auch erhöhten Leberwerten kommen.
Bei etwa einem Viertel der chronischen Hepatitis B-Patienten zeigt sich ein steigender Krankheitsverlauf, das heißt, die Symptome und Folgeschäden nehmen mit der Zeit zu. Häufig kann es zu erheblichen Schädigungen und Folgeerkrankungen wie Lebervernarbung, chronische Entzündung, Leberzellkarzinom oder Leberzirrhose kommen.
Definitionsgemäß spricht man von einer chronischen Hepatitis B, wenn die Symptome einer durch HBV verursachten Leberentzündung und der Virusnachweis länger als sechs Monate bestehen bleiben. 
Chronische Hepatitis B kann entweder im Anschluss an eine nicht ausgeheilte, akute Hepatitis B-Erkrankung entstehen oder auch primär chronisch verlaufen und jahrzehntelang dauern. Der Verlauf ist bei jedem Menschen anders.
Bis zu 25% der Erkrankten sterben an den Folgeschäden der Hepatitis-Infektion.

 
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